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Anästhesiologie- und Wiederbelebungseinheit

Diese Abteilung bietet ihren Klienten die folgenden Dienstleistungen an:

  • Pflege für schwerkranke Patienten auf der Folgepflegeintensivstation (FPS)
  • Anästhesie für operative Eingriffe im OP-Saal
  • Postoperative Pflege von Patienten unmittelbar nach großen Operationen auf der postoperativen Station

Pflege um schwerkranke Patienten auf der FPS

FPS (tsch Abk.: NIP – „Oddělení následné intenzivní péče“) ist eine Abkürzung für Folgepflegeintensivstation. Ein Team aus sieben Ärzten sowie 58 Personen mittleren sowie niederen medizinischen Personals, kümmert sich hier um 21 Patienten, deren grundlegende Vitalfunktionen versagen und bei denen dieser Zustand lange andauert. Auf dieser Station liegen Patienten, die eine maschinelle Atemhilfe benötigen. Ferner Patienten, welche für ihre Herzfunktion unabdingbar Medikamente benötigen, Patienten mit schwerwiegenden durch Kopfverletzungen oder Hirnblutungen hervorgerufene Bewusstseinsstörungen. Das Spektrum der 25-30 der jährlich auf dieser Station aufgenommenen Patienten ist, sowohl im Bezug auf ihre grundlegende Erkrankung als auch ihr Alter sehr divers.
Sämtliche Bettplätze sind mit modernen Monitoren, Atemgeräten, Medikamentdosierern und Infusionspumpen ausgestattet. Diese Abteilung ist in einige Boxen sowie anliegende Zimmer aufgeteilt, die mit einem Kamerasystem ausgestattet sind. Sämtliche erfassten Werte der Patienten können selbstverständlich auch auf dem Zentralmonitor verfolgt werden.

Anästhesie für operative Eingriffe im OP-Saal

Im OP-Saal werden Anästhetika für orthopädische, chirurgische Eingriffe sowie für Eingriffe der plastischen Chirurgie von einem anästhesiologischem Team verabreicht, welches sich aus einem Arzt sowie einer Anästhesiologieschwester zusammensetzt. Der Anästhesiologe wählt je nach OP-Art, dem gesundheitlichen Gesamtzustand des Patienten und nach einer Beratung mit ihm eine geeignete, möglichst schonende, Anästhesieart aus. Insgesamt werden in unserer Klinik jährlich 2000 Anästhesien durchgeführt.
In der Rehabilitationsklinik Malvazinky werden die folgenden Anästhesiearten durchgeführt:

  • Periphere Blockaden
  • Neroaxiale Blockaden
  • Gesamtanästhesie

Periphere Blockade

Bei einer peripheren Blockade von Nerven oder Nervenbündeln wird ein lokales Anästhetikum in unmittelbare Nähe des Nerven oder Nervenbündels gebracht. Auf diese Art und Weise können wir das gesamte obere oder untere Gliedmaße oder dessen Teil betäuben. Diese Blockaden werden entweder an sich oder in Kombination mit einer Gesamtanästhesie (d.h. wenn der Patient schläft) verwendet. Einen großen Effekt der Blockade wird der Patient insbesondere im postoperativen Zeitraum zu schätzen wissen, denn die operierte Stelle bleibt noch viele Stunden nach der Operation betäubt. Der Patient spürt somit selbst ohne jegliche weiteren Injektionen keinerlei Schmerzen. Die kontinuale periphere Blockade stellt eine ähnliche Leistung dar. Dem Nervenbündel wird ein Katheter zugeführt, womit unter anderem das lokale Anästhetikum wiederholt verabreicht werden kann. Diese Methode ist sowohl für OP-Patienten, als auch für diejenigen, die sich in der Rehabilitationsklinik Malvazinky einer Reha-Behandlung unterziehen und deren Gelenke so sehr schmerzen, dass dies einen notwendigen Bewegungsumfang verhindern würde. Das Katheter wird für einige Tage eingeführt, steril abgedeckt und fixiert. Es begrenzt weder die alltäglichen Tätigkeiten noch die Hygiene des Patienten.

Neuroaxiale Blockaden (subarachnoidale und epidurale Blockaden)

Hierbei wird in den Wirbelsäulekanal ein lokales Anästhetikum eingeführt. Solche Blockaden werden bei Operationen der unteren Gliedmaßen verwendet, insbesondere für Kniegelenksarthroskopien, totale Kiengelenks- sowie totale Hüftgelenksarthroskopien und ebenfalls bei Varixoperationen. Diese Blockaden führen wir häufig als eigenständige Anästhesien durch, wobei der Patient danach auf einem Monitor den Verlauf der Operation mit verfolgen und mit dem operierenden Arzt kommunizieren kann. Bei totalen Kniegelenks- oder Hüftgelenksoperationen führen wir zudem eine kontinuale Epiduralanästhesie durch. Hierbei wird in den Wirbelsäulenkanal noch ein Katheter eingeführt, worüber dem Patienten nach der Operation über einige Tage hinweg ein Schmerzmittelgemisch verabreicht wird. Auf diese Art und Weise ermöglichen wir unseren Patienten einen schmerzfreien Verlauf nach einer solch anspruchsvollen OP.

Gesamtanästhesie

Diese Anästhesieform verwenden wir als eigenständige Anästhesie bei Eingriffen plastischer Chirurgie im Bereich der Bauchhöhle (in der Rehabilitationsklinik Malvazinky sind dies insbesondere laparoskopische Operationen). Ferner wird die Gesamtanästhesie in Kombination mit den obig beschriebenen peripheren Blockaden bei einigen orthopädischen Operationen verabreicht – bei Operationen der oberen Gliedmaßen oder des Schultergelenks, ferner bei manchen Operationen der unteren Gliedmaßen, insbesondere bei Operationen der Hinterfußwurzel und des Beines. Bei einer Gesamtanästhesie kombinieren wir mehrere Anästhetika. Nachdem der Patient sicher geweckt wird, übergeben wir ihn in die postoperative Station. Der Anästhesiologie ordnet dem Patienten Schmerzmittel an, welche diesem sodann über eine Venenkanyle verabreicht werden, welche der Patient nach der Operation beibehält.
Während sämtlicher hier beschriebenen Anästhesiearten ist der Patient an Geräte angeschlossen, welche seine Herztätigkeit, seinen Blutdruck, die Parameter seiner Atmung sowie die Sauerstoffmenge im Blut überwachen.

Leitung

MUDr. Gabriela Hordóssyová
Chefarzt

 

Mgr. Dana Petráková
Oberschwester

Tel.: 251 116 717

Behandelnde Ärzte

MUDr. Markéta Trabelsi
MUDr. Krystyna Erenyiová
MUDr. David Hodr
MUDr. Gabriela Hordóssyová
MUDr. Lenka Pálová
MUDr. Petr Šimáček
MUDr. Zuzana Topinková
MUDr. Yveta Svobodová